Kongress der Unionsfraktion zur Digitalisierung des Gesundheitswesens

13.12.2018

Mehrwert für den Patienten gefordert Von der elektronischen Patientenakte über Online-Sprechstunden bis hin zu vernetzten OP-Sälen und sogar VR-Brillen bei Operationen: der E-Health-Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bot spannende Diskussionen und zukunftsweisende Ideen rund um die Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Über den Nutzen der digitalen Gesundheitsversorgung debattierte die Unionsfraktion am Mittwoch mit Experten aus dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft. „Die Fraktion betrachtet sich als Innovationslabor“, sagte Fraktionschef Ralph Brinkhaus zur Eröffnung.

„Wir müssen festlegen, was den Patienten wirklich nutzt, und wie nützliche Anwendungen im Gesundheitssystem genutzt werden können“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag, auf dem Kongress

Eine digitale Anwendung, die alle Experten herbeisehnen und die soeben im Rahmen eines Gesetzes auf den parlamentarischen Weg gebracht wurde, ist die elektronische Patientenakte. Susanne Johna vom Vorstand der Bundesärztekammer forderte: „Die Ära der Faxe muss endlich beendet werden.“ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußerte die Erwartung, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens viele Veränderungen mit sich bringen werden: „Natürlich sollen die Vorteile überwiegen und zwar für die Berufsbilder ebenso wie für Arbeitsweisen und vor allem für die Patienten. Die Schaffung von Patientennutzen muss im Mittelpunkt stehen.“ Kerstin Vieregge äußerte die Erwartung, dass der Thematik nun politische Priorität eingeräumt werde: „Deutschland darf auch hier nicht den Anschluss verlieren. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist eines der zentralen Zukunftsthemen.“

Bilder: CDU/CSU-Bundestagsfraktion