Innovative Technik von Meier-Brakenberg

21.10.2020

"Aus der Praxis für die Praxis.“ Unter diesem Motto hat Firmenchef Wolfgang Meier die breite Produktpalette des Familienbetriebs „Meier-Brakenberg“ in Extertal seit 1997 aufgebaut und beständig erweitert. Die in Generationen gesammelten Erfahrungen in der Schweinehaltung hat der studierte Landwirt umgesetzt in innovative Technik, die weltweit inzwischen auf hoher See oder für industrielle Zwecke ebenso gefragt ist wie im Schweinstall.

Angesichts der sich ausbreitenden afrikanischen Schweinepest (ASP) informierte sich die lippische CDU-Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge bei ihrem Besuch vor Ort besonders über die Produkte der Hygiene- und Reinigungstechnik. Für Menschen ungefährlich, gefährdet ASP Leben und Gesundheit der Nutztiere und kann zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden in den Beständen führen. „Für die Schweinhalter ein ernstes Thema“, weiß Vieregge um die Sorgen besonders der kleineren Betriebe. Um die Verbreitung von Tierseuchen in betroffenen Regionen einzudämmen, hat Meier-Brakenberg Desinfektionstore entwickelt, in denen Fahrzeuge aller Art, selbst mit Anhänger, im vollautomatischen Betrieb dekontaminiert werden. Für den flexiblen, ortsunabhängigen Soforteinsatz steht eine mobile Variante zur Verfügung, die von zwei Personen in 20 Minuten aufgebaut werden kann. Landkreise, Städte und Gemeinden zählen zu den Kunden des bereits mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichneten Unternehmens.

„Wir sind innovative Trendsetter mit solider Geschäftspolitik“, beschreiben Wolfgang Meier und seine für Marketing und Personal verantwortliche Ehefrau Marlies die Philosophie des Betriebs. Inzwischen ist Meier-Brakenberg ein Unternehmen, das 60 Prozent seines Umsatzes im Export macht. 42 Länder werden beliefert. Auf Vieregges Frage nach den Corona-Auswirkungen räumt Meier ein, dass auch sein Unternehmen unter der Absage von Messen leide, denn nach wie vor sei der enge Kontakt zu den Kunden Basis und Motor für die maßgeschneiderten Produktentwicklungen. „Wir vermarkten und kommunizieren verstärkt über das Internet, doch viele unserer Kunden verbringen ihre Arbeitszeit im Stall, nicht im Büro“, so Meier. „Jetzt erweist es sich wieder einmal als wertvoll, dass wir unsere Neuentwicklungen und auch bewährte Technologie auf unserem Schweinemastbetrieb auf Herz und Nieren testen“, blickt er gleichwohl zuversichtlich in die Zukunft.