Im Eurofighter durch Alpentäler

08.08.2019

Kerstin Vieregge MdB informiert sich bei Airbus Defence & Space
Ein Eurofighter-Flug durch enge Alpentäler bildete, wenn auch nur im Simulator, den Höhepunkt des Besuchs der Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge bei dem Unternehmen Airbus Defence & Space. Dabei bewies die lippische Abgeordnete nach Ansicht des Simulator-Teams durchaus fliegerisches Talent. Steuerte sie den Kampfjet mit seinen 74.000 PS doch souverän durch die simulierten Landschaften und Szenarien. Auch die Landung meistere Kerstin Vieregge problemlos.

Beherrschendes Thema des Besuchs der Abgeordneten bei Airbus Defence & Space in Manching war jedoch die gesamte Prozesskette für bemannte und unbemannte Flugsysteme. Das Werk gilt als weltweit führendes Zentrum der militärischen Luftfahrt. Dort sind nahezu 6.000 Mitarbeiter beschäftigt und fertigen das Jagdflugzeug Eurofighter. Außerdem werden Wartungen und Reparaturen zum Beispiel am Jagdbomber Tornado und am Transportflugzeug A400M durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Frage der materiellen Einsatzbereitschaft der Flugzeugsysteme diskutiert. Wartungszyklen und Reparaturdauern führen mitunter zu längeren Phasen, in denen ein Flugzeug nicht direkt einsatzbereit ist. Hierzu mahnte Kerstin Vieregge eine Optimierung der Situation an, zeigte sich im Austausch mit zuständigen Mitarbeitern jedoch auch optimistisch: „Die hier arbeitenden Personen sind mit Herzblut bei der Sache und sich ihrer hohen Verantwortung bewusst. Auch Unternehmen der wehrtechnischen Industrie sind ohne ihre hochqualifizierte und –motivierte Mitarbeiterschaft nicht denkbar. Ich bin überzeugt, dass es somit gemeinsam gelingen wird, die Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft der Flugsysteme der Bundeswehr weiter zu verbessern.“
Besonders beeindruckt zeigte sich Kerstin Vieregge MdB von den Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen für die Eurodrohne und das Kampflugzeug-System der nächsten Generation mit dem Projektnamen Fighter Combat Air System (FCAS). FCAS und Eurodrohne sind multinationale, europäische Projekte.

Kerstin Vieregge betonte die Bedeutung des militärischen Luftfahrtzentrums Manching: „Die Arbeiten von Airbus Defence & Space in Manching, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, sind notwendig zur Aufrechterhaltung strategischer Autonomie und von Fähigkeiten im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie. Deutschland kann darauf nicht verzichten. Insofern ist es von wesentlicher Bedeutung, wenn die Bundeswehr hier, aber auch bei den übrigen Unternehmen der deutschen wehrtechnischen Industrie, bewährte Partner im High-Tech-Bereich findet.“

Bildunterschrift: Kerstin Vieregge bei Airbus Defence & Space mit Tobias Höpfl, Site Manager Manching, und Dr. Sebastian Chavez, Director Public Affairs Germany