Hubschrauber für Bundeswehr und Rettungsdienste

07.08.2019

Kerstin Vieregge bei Airbus Helicopters
Als Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages ist Kerstin Vieregge MdB auch an Beschlüssen über Rüstungsprojekte und Beschaffungsvorhaben für die Bundeswehr beteiligt. Um sich selbst ein Bild von der Arbeit der Unternehmen der wehrtechnischen Industrie zu machen, hat die lippische Abgeordnete nun Produktionsstandorte verschiedener Industrie-Unternehmen besucht. Den Auftakt dieser Tour bildete ein Besuch bei Airbus Helicopters Deutschland in Donauwörth.

Airbus Helicopters beschäftigt am Standort Donauwörth rund 5.500 Mitarbeiter. Beim dortigen Werk handelt es sich um den zweitgrößten Airbus-Standort in Deutschland. In Donauwörth werden Hubschrauber für den zivilen Gebrauch, beispielsweise für Rettungsdienste, und für die militärische Nutzung produziert. Bei letzteren handelt es sich zum Beispiel um Modelle wie den mittleren Transporthubschrauber NH90 oder den H145M. Beide werden von der Bundeswehr genutzt. Auch der Kampfhubschrauber Tiger wurde in Donauwörth gefertigt. Unter anderem in Gesprächen mit Dr. Wolfgang Schoder, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, und mit Vertretern des örtlichen Betriebsrats wurde deutlich, welche Bedeutung Airbus Helicopters abseits aller industriepolitischen und strategischen Fragestellungen für die regionale Wertschöpfung hat. So ist das Unternehmen der größte Arbeitgeber in der Region und schafft Jahr für Jahr eine erhebliche Anzahl von hochtechnisierten Ausbildungs- und dualen Studienplätzen. In diesem Zusammenhang konnte Kerstin Vieregge nicht nur die 3D-Druckerei des Werkes besuchen, sondern auch die Lehrwerkstatt. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Simulator-Flug. Kerstin Vieregge betonte im Rahmen des Besuchs die Notwendigkeit des Zulaufs leistungs- und funktionsfähigen Materials für die Bundeswehr: „Unsere Streitkräfte sind auf gutes Material angewiesen. Dies gilt insbesondere für die fliegenden Systeme und damit auch für die verschiedenen Hubschrauber-Typen. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr müssen mit der bestmöglichen Ausrüstung ausgestattet werden. Insofern war es mir sehr wichtig, mir vor Ort ein Bild von den Fertigkeiten unserer Industrie zu machen. Dabei konnte ich auch die immer wieder auftretenden Probleme im Bereich der Einsatzbereitschaft kritisch diskutieren, zahlreiche Anregungen aus dem alltäglichen Dienst der Truppe vortragen und zugleich Ideen mit nach Berlin nehmen.