Fördermittel zum DigitalPakt Schule kommen

01.04.2019

Vieregge appelliert an Schulträger sich für Bundesmittel einzusetzen
Im Laufe dieses Jahres sollen die fünf Milliarden Euro Fördermittel des Bundes für den Digitalpakt Schule an die Schulen fließen können. Damit das Geld auch bei den lippischen Schulen ankommt, ruft die Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge die Akteure in der Region dazu auf, mit den Vorbereitungen für die Antragstellung zu beginnen. Am 15. März hat der Bundesrat der Grundgesetzänderung zugestimmt und Bund und Länder haben die notwendige Verwaltungsvereinbarung beschlossen. Die Mittel für eine bessere digitale Infrastruktur an Schulen können voraussichtlich noch dieses Jahr fließen. 

Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge: „Dass wir beim Digitalpakt Schule nach langen Verhandlungen zu einem Abschluss gekommen sind, ist eine gute Nachricht für Schüler, Eltern und die Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems. Mit dem Digitalpakt wird der Weg frei für Investitionen in flächendeckende, moderne, digitale Infrastrukturen in Deutschlands Schulen.“ Damit in Zukunft digitale Lernplattformen und „Schul-Cloud-Systeme“ auch an den lippischen Schulen Einzug halten können, fordert Kerstin Vieregge die Schulträger auf die entsprechenden Maßnahmen für die Beantragung zu ergreifen. „Jetzt ist zügiges Handeln vor Ort gefragt. Die Chancen, die sich mit dem Digitalpakt für die Schulen eröffnen, müssen von den zuständigen Akteuren in den Städten und Kommunen vor Ort in vollem Umfang genutzt werden. Der Ball liegt jetzt bei den Schulträgern. Die notwendigen pädagogischen Konzepte für die Beantragung der Mittel können bereits jetzt erarbeitet werden.“

Fünf Milliarden Euro vom Bund und weitere 500 Millionen Euro von den Ländern bedeuten für Kerstin Vieregge einen kräftigen Schub für guten Unterricht in Deutschland. Gemäß Vieregge mäße der Bund dem Bereich digitale Bildung eine besondere Bedeutung zu und übernehme deshalb mit einem Finanzierungsanteil von 90 Prozent beim Digitalpakt auch eine besondere Verantwortung.

In diesem Zusammenhang weist die Bundestagsabgeordnete darauf hin, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion von Anfang an die Länder bei der Digitalisierung der Schulen in Deutschland unterstützen wollte. Das sei nun gelungen. Der Bund unterstütze die Länder aus einem gesamtstaatlichen Interesse heraus, wobei die Verantwortung für das Bildungswesen klar in der Zuständigkeit der Länder verbleibe.