Flughafen Paderborn kann auf Bundesmittel hoffen

15.11.2019

Flugsicherung an Regionalflughäfen soll unterstützt werden.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in der sogenannten „Bereinigungssitzung“ 20 Millionen Euro an Bundesmitteln für die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) freigegeben. Damit sollen regionale Flughäfen bei Flugsicherungsdiensten entlastet werden. Davon könnte auch der Flughafen Paderborn und damit Ostwestfalen-Lippe profitieren.

“Mit der Ausweitung der Zuständigkeit der Deutschen Flugsicherung für die Koordinierung des Flugverkehrs an Regionalflughäfen in Deutschland, könnte die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Flughafens Paderborn deutlich verbessert werden“, meint die lippische Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat den Weg frei gemacht, dass die Deutsche Flugsicherung GmbH dauerhaft die Sicherung von gebührenfinanzierten Flugsicherungsdiensten an deutschen Regionalflughäfen übernehmen kann. Dafür sind 20 Millionen Euro in 2020 vorgesehen.

Einige Regionalflughäfen, wie beispielsweise Paderborn, mussten die Aufgabe der Flugsicherung selbst stemmen. Größere deutsche Flughäfen wurden über die DFS mit einheitlichen Gebühren versorgt. Dies führte zu einer wirtschaftlichen Ungleichheit und Wettbewerbsverzerrung.

„Mich freut es zu sehen, dass unsere Forderungen im Verkehrsministerium gehört und durch den Haushaltsausschuss umgesetzt wurden. Nun werde ich mich gemeinsam mit meinen Abgeordnetenkollegen aus der Region dafür stark machen, dass Paderborn von den Bundesmitteln profitiert und zukünftig die Dienstleistungen der DFS in Anspruch nehmen kann“, berichtet Kerstin Vieregge.