Energieeffiziente Bauförderung '21: Lippe profitiert von 106 Millionen Euro

11.02.2022

Der Immobiliensektor spielt eine zentrale Rolle bei der Energiewende und bis 2050 soll der Gebäudebestand klimaneutral werden. Dazu hat die energieeffiziente Wohnraumförderung des Bundes in 2021 mit einem Volumen von 34,5 Milliarden Euro beigetragen. Über die KfW konnten auch lippische Immobilienbesitzer von den Fördermöglichkeiten profitieren.

„Die Energieeffizienzprogramme der Bundesregierung sorgten in den letzten Jahren für mehr Wohnraum, bessere Wohnqualität und unterstützten die Maßnahmen zum Klimaschutz. Daher freut es mich, dass davon auch die Menschen in Lippe profitieren konnten. Insgesamt rund 109 Millionen Euro wurden hier in 2021 über die KfW mit mehr als 3.600 Anträgen abgerufen“, berichtet die lippische Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge. Nach dem Stopp der KfW-Förderung durch den amtierenden Wirtschaftsminister fordert sie von diesem, die schnelle Weiterführung der Förderprogramme für effiziente Gebäude sicherzustellen. „Der Gebäudesektor ist der schlafende Riese der Klimapolitik. Mehr als ein Drittel der Endenergie wird in Gebäuden verbraucht“, macht die CDU-Politikerin die Dimension klar.

Die KfW fördert bereits seit über 15 Jahren im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums die Energieeffizienz von Gebäuden. Ab 2021 wurden die bisherigen Programme im Rahmen der "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) gebündelt. Damit wurden Kompetenzen vereint, Förderanträge und Abwicklung noch einfacher und die Anreize weiter geschärft sowie noch stärker auf die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ausgerichtet.

Mit den Fördermitteln hat der Bund eine Vielzahl von Maßnahmen für mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand unterstützt. Angefangen von der Energieberatung, über die Wärmedämmung, Fenstertausch bis hin zum Heizungsaustausch wurden energetische Sanierungen in Gewerbe- und Wohngebäuden gefördert und finanziert.

„Die CDU-geführte Bundesregierung setzte die richtigen Anreize, dass die Mittel vor Ort bei den Menschen und bei den Handwerkern ankamen. Dabei war das Ziel, einen nachhaltigen Immobilienbestand aufzubauen, der CO2 einspart und gleichzeitig für Wohlstand und Arbeitsplätze in Lippe sorgt“, macht Vieregge bewusst, was derzeit durch fehlende Förderprogramme auf dem Spiel steht.