Bund unterstützt kommunalen Klimaschutz

04.10.2018

Die bestehende Kommunalrichtlinie des Bundes fördert bereits seit zehn Jahren den Klimaschutz in Städten, Gemeinden und Landkreisen - mit über 12.500 Projekten in mehr als 3.000 Kommunen, rund 560 Mio. Euro Fördersumme und weiteren 900 Mio. Euro zusätzlichen Investitionen durch die Förderung ein äußerst wirkungsvolles Programm. 
Nun soll die Kommunalrichtlinie umfassend neugestaltet und erweitert werden.

Die Kommunen sind starke Partner im Klimaschutz mit innovativen Klimaschutzkonzepten, viel Engagement und einer großen Flächendurchdringung. Aus diesem Grund wird der Bund ab 01. Januar 2019 den Kommunen noch mehr Gelegenheit geben, sich für den Klimaschutz stark zu machen.
Bürgermeister/innen, Landräte/innen wie auch Sportvereine und kommunale Unternehmen werden von der Förderung profitieren können.

Gefördert werden unter anderem:

  • hocheffiziente Außen- und Straßen-, Innen- und Hallenbeleuchtung,
  • den Neubau von Radwegen,
  • die Errichtung von diebstahl- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern und Abstellplätzen in Kfz-Parkbauten,
  • Maßnahmen zur Einführung von "grünen Wellen" für den Fahrrad- und Fußverkehr an Ampeln,
  • die Nutzung von smarten Datenquellen zur intelligenten Verkehrssteuerung,
  • die Sammlung von Garten- und Grünabfällen aus dem privaten, kommunalen und gewerblichen Bereich,
  • den Neubau von Bio-Vergärungsanlagen,
  • Klärschlammverwertung im Verbund,
  • Energieeffizienzmaßnahmen an Kläranlagen und bei der Trinkwasserversorgung,
  • die Anstellung von Klimaschutzmanagerinnen und -managern zur Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes.

Neu: Kommunale Betriebe sind ab dem 1. Januar 2019 schon bei einer 25-prozentigen kommunalen Beteiligung antragsberechtigt!

Finanzschwache Kommunen profitieren in allen Bereichen von erhöhten Förderquoten!

Anträge können ab dem 1. Januar 2019 bis zum 31. März 2019 beim Projektträger
Jülich (PtJ) eingereicht werden.

Weitere Auskünfte erhalten Sie durch mein Büro (E-Mail: kerstin.vieregge [at] bundestag.de | Tel.: 030/227 77095) oder unter www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

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