Bildung

Stetiges Lernen begleitet uns ein Leben lang. Deswegen muss Bildung und Forschung auch weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Für uns stehen das Kind und die Qualität der Bildung im Vordergrund. Wir setzen uns für nachhaltige Bildung, Qualitätssicherung und Unterrichtsgarantie ein. Die unterschiedlichen Bildungskonzepte müssen daher, natürlich unter Berücksichtigung der Landesrechte, angeglichen werden. Das garantiert die Chancengleichheit der Heranwachsenden.

Nicht jeder junge Mensch muss den gleichen Weg gehen wie alle anderen. Jeder muss seinen, für sich richtigen, Weg finden. Wir Christdemokraten sagen, dass die berufliche Bildung genauso viel Wert ist wie die akademische. Die Zeiten haben sich in den vergangenen Jahren so entwickelt, dass es mehr Studenten als Auszubildende gibt. Doch die Zahlen belegen: 30 Prozent der Studenten brechen ihr Studium wieder ab. Wir müssen zukünftig verstärkt an der konsequenten Verwirklichung des Grundsatzes „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ansetzen. Und dabei gilt das Prinzip: Was auf dem Abschluss steht, muss auch an Wissen drin sein!

Das Fundament legen hier die Familien, auf dem die Kitas, Schulen und letztlich die Betriebe oder Hochschulen weiteres Wissen aufbauen. Darum halte ich am Prinzip der Wohnortnähe fest: Kurze Beine brauchen kure Wege! Hier müssen Kooperationsmöglichkeiten mit örtlichen Kindertagesstätten und den Schulen der Sekundarstufe I geschaffen werden. Ganz entscheidend an unserer Herangehensweise ist, dass es keine Denkverbote geben darf. Das Ziel ist der bestmögliche Bildungseinstieg für die Kinder. Dort, wo der demografische Wandel unsere Schülerzahlen am drastischen schrumpfen lässt, müssen wir daher die Zulassung kleinerer Grundschulen prüfen! Das erfordert Mut und ein neues pädagogisches Konzept, kann aber einen ebenso guten Bildungserfolg leisten.

In Zukunft werden die digitalen Medien eine noch höhere Bedeutung erhalten. Die technische und bauliche Ausstattung der weiterführenden Schulen muss auf kurze Sicht verbessert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schüler im Ländervergleich, wie auch im nationalen und internationalen Wettbewerb sicher zu stellen.

Apropos Denkverbote: Beim Thema Inklusion darf nicht eine Quote entscheiden, wie viele Kinder in einer Klasse richtig oder falsch sind. Wichtig ist und bleibt das Wohl des Kindes. Nur der Erhalt von Förderschulen, Klassen für Kinder mit Benachteiligungen und vielfältige Angebote können Einzelne bestmöglich fördern. Dafür setze ich mich ein, und dafür stehe ich!

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