Berufliche Bildung moderner gestalten

28.06.2019

Bundestag debattiert über verbesserte Bedingungen für Auszubildende.
Qualität und Rahmenbedingungen in der beruflichen Bildung verbessern – das verspricht der Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung. Dazu debattierten wir im Bundestag über das neue Berufsbildungsgesetz. Wir wollen Bildung modernisieren. Der Gesetzentwurf verspricht gleichwertige Chancen für Auszubildende in allen Bereichen.

Gutes Gehalt auch mit Berufsausbildung
Die Zahl der Schulabsolventen, die nach ihrem Abschluss ein Hochschul- oder Universitätsstudium planen, steigt. Darum wird es immer wichtiger, jungen Menschen weitere Bildungswege aufzuzeigen. Karriere und ein hohes Gehalt seien auch mit einer Ausbildung möglich. 

Mindestvergütung einführen
Unsere Bildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek verspricht eine Mindestvergütung. 2020 soll die Ausbildungsvergütung für das erste Lehrjahr 515 Euro betragen, bis 2023 steigt diese Vergütung auf monatlich 620 Euro.  Ab 2024 wird sie jährlich erhöht. 
Betriebe setzen auf die duale Ausbildung. 74 Prozent der Ausgebildeten werden danach von ihren Betrieben übernommen.

Der Gesetzentwurf sieht, neben der weiteren Beständigkeit der „Meister“-Bezeichnung, auch die Einführung der Begriffe „Geprüfte(r) Berufsspezialist(in)“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ vor.  Sie sollen die Ausbildungsabschlüsse international anschlussfähig machen.

Das Gesetz ist ein großer und notwendiger Schritt auf dem Weg zu einem modernen Erfolgsmodell. Geht es nach der Unionsfraktion, soll es nicht der letzte sein. Die Diskussion und das Gesetz stehen noch am Anfang des Prozesses. Das Ziel ist, berufliche Ausbildung für junge Menschen in ein echtes Erfolgsmodell zu verwandeln.