Berufliche Bildung im Wandel

20.04.2018

Von der Schule in den Beruf - Was ist heutzutage der beste Weg?
Am Mittwoch stellte unsere Bildungs- und Forschungsministerin, Anja Karliczek, den Berufsbildungsbericht 2018 vor. Der Bericht bestätigt, dass sich der Ausbildungsmarkt positiv entwickelt. Aber es gibt weiterhin noch offene Stellen und Ausbildungssuchende bleiben teilweise unvermittelt, obwohl die Auswahl an Ausbildungsstellen so groß ist wie selten zuvor.
Für uns ist eines klar: Die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland ist stark abhängig von der Qualität der beruflichen Bildung und der Sicherung von Fachkräftenachwuchs. Mit dem Berfufsbildungspakt, haben wir ein ganzes Maßnahmebündel im Koaltionsvertrag verankert für die Stärkung der beruflichen Bildung. Bis 2021 werden wir Milliardensummen in die Zukunft junger Menschen stecken.

Eine weitere Spannende Dikussion zum Thema Bildung konnte ich beim Kongress Deutscher Lokalzeitungen verfolgen. Auch Lippe war mit Herrn Ralf Freitag ,Bereichsleiter Medien und Kommunikation bei der LZ, auf dem Podium vertreten. Unter anderem wurde darüber diskutiert, ob Kinder in der Schule noch schreiben lernen sollten. Angesichts von Tastatur und Sprachbefehlfunktion könnte die handschriftliche Kommunikation bald überflüssig werden, so eine Meinung der Diskussionsteilnehmer. Aber dürfen wir uns in einem so hohen Maße von der Technik abhängig machen, dass wir ohne digitalen Assistenten Probleme bei der Kommunikation erhalten könnten!?
In ähnliche Richtung ging die Diskussion, ob wir eine Überakademisierung in Deutschland erfahren. Viele Jugendliche entscheiden sich für ein Studium, obwohl eine Ausbildung ebenfalls aussichtsreiche Perspektiven bietet. Fehlt uns zukünftig, wofür uns derzeit alle ein großes Lob ausstellen - die handwerklichen Fertigkeiten?
Mit einem großen Digitalpakt für die Schulen werden wir unsere jungen Menschen auf den digitalen Wandel in Beruf und Gesellschaft vorbereiten. Doch müssen wir darauf achten, dass wir zukünftig nicht einen Pakt fürs Handwerk benötigen.
Neben der ganzen Fokusierung auf Arbeit und Beruf gab es zum Schluss einen Hinweis, den man ebenfalls beachten sollte: Sport, Kunst und Musik fördern die Entwicklung des kindlichen Gehirns. Daher sollten wir auch diese Aspekte bei der Ausbildung nicht außen vor lassen.

Was ist eure Meinung zum Thema Ausbildung und Beruf? Ich würde mich über ein paar Meinungen und Zusendungen freuen.
Entweder per E-Mail an kerstin.vieregge [at] bundestag.de oder per Post an Kerstin Vieregge, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.
Ich freue mich von euch zu hören.

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