Baukindergeld in Lippe auch während Corona ein Erfolg

04.09.2020

Über 10 Millionen Euro fließen nach Lippe
Das von der Bundesregierung eingeführte Baukindergeld erfreut sich in Lippe auch im ersten Halbjahr 2020 großer Beliebtheit. „Zwischen Januar und Juni diesen Jahres wurden insgesamt 414 Anträge mit einem Volumen von ca. 10,1 Millionen Euro eingereicht und bewilligt“, erklärt die lippische CDU-Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge.

Insgesamt wurden rund 90 Millionen Euro an KfW Mitteln in Lippe über die Förderprogramme ‚Wohnen & Leben‘ und ‚Energiewende‘ an private Kunden bereitgestellt - mit 1.400 Anträgen wurden 1.817 Wohneinheiten gefördert.

„Mit der Einführung des Baukindergeldes haben wir einen wichtigen Baustein für die Förderung von Wohnraum geschaffen“, erklärt Vieregge. Der staatliche Zuschuss gehört zu einem Maßnahmenpaket, mit dem in dieser Legislaturperiode allein 1,5 Millionen neue Wohnungen bundesweit geschaffen werden sollen. „Die eigenen vier Wände schaffen Sicherheit und geben Familien Geborgenheit. Ich freue mich deshalb, dass das Baukindergeld auch in Lippe so gut angenommen wird.“

Das Baukindergeld richtet sich gezielt an Familien, deren Haushaltseinkommen bei einem Kind 90.000 Euro pro Jahr nicht übersteigt. Bei jedem weiteren Kind erhöht sich die Obergrenze um 15.000 Euro. Der Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Kind und Jahr wird über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt – und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2018. Informationen und Antragstellung sind auf der Internetseite www.kfw.de/baukindergeld zu finden.

Wer bis zum 31.12.2020 eine Wohnimmobilie kauft oder bis dahin eine Baugenehmigung erteilt bekommt, kann bis spätestens 31.12.2023 einen Antrag auf Baukindergeld stellen.

„Die Fördermittel der KfW-Bankengruppe sind wichtig für junge Familien. Eigentum sorgt für Sicherheit, sowohl in familiärer wie auch in finanzieller Hinsicht: Wer im eigenen Haus wohnt, muss auch im Alter keine Miete zahlen. Daher würde ich es begrüßen, wenn das Baukindergeld auch 2021 zur Verfügung stehen würde“, meint die lippische Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge.