„AKK“ freut sich über Einladung nach Augustdorf

24.07.2019

Als eine der ersten Abgeordneten nutzte Kerstin Vieregge die Gelegenheit, der frisch vereidigten Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, bei der Sondersitzung in Berlin nicht nur Glückwünsche, sondern auch eine Einladung nach Lippe in den zweitgrößten Standort der Bundeswehr in Deutschland zu überbringen: „Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich sehr über die Einladung gefreut und hat mir versprochen, so bald wie möglich mit Augustdorf einen unserer wichtigsten Bundeswehrstandorte in Deutschland zu besuchen“, sagte Kerstin Vieregge nach der Sitzung des Bundestages im Paul-Löbe-Haus. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr und glaube auch, dass ihre ruhige, sachliche Art gepaart mit großer Gründlichkeit dem Amt und der Bundeswehr gut tun wird. Ihre Forderung nach Verstärkung der finanziellen und personellen Ausstattung, einer Priorisierung der Ausrüstungs-Projekte, Verbesserungen im alltäglichen Grundbetrieb und einer Reform der Beschaffungsorganisation teile ich.“

Vor der Arbeitsgruppe Verteidigung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion skizzierte Annegret Kramp-Karrenbauer die Prioritäten ihrer Amtsführung. Kerstin Vieregge erklärte dazu: "Ich gratuliere Annegret Kramp-Karrenbauer mit Nachdruck zur Übernahme dieses bedeutenden Amtes. Deutschland ist es seiner nationalen Armee schuldig, die Soldatinnen und Soldaten nicht nur mit dem bestmöglichen Material auszustatten, sondern auch zu einer neuen Form der Anerkennung zu finden. Daher begrüße ich es sehr, dass Ministerin Kramp-Karrenbauer unter anderen angekündigt hat, die Bundeswehr wieder verstärkt ins öffentliche Leben einbinden zu wollen. Gemeinsam mit ihr werde ich mich intensiv für die Bundeswehr engagieren. Die Truppe muss im alltäglichen Dienst spüren, dass viele Dinge sich zum Guten verändern." Ferner nutzte Kerstin Vieregge die Gelegenheit und dankte der kommenden Präsidenten der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, für ihren fast sechsjährigen Dienst als Bundesverteidigungsministerin. Sie habe in dieser Zeit viele wichtige Reformen angestoßen.

Die Sondersitzung des Parlaments wurde notwendig, da gemäß Artikel 64 des Grundgesetzes jeder Minister vor dem Bundestag vereidigt werden muss. Weil die Bundesverteidigungsministerin zugleich Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt über die Bundeswehr ist, kam dem Amtseid von Annegret Kramp-Karrenbauer eine besondere Bedeutung zu. Sowohl bei ihrer Regierungserklärung, als auch bei der anschließenden Sitzung der Arbeitsgruppe Verteidigung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betonte Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Respekt vor dem Dienst der Soldatinnen und Soldaten sowie der zivilen Bediensteten. Sie sei stolz auf die Leistungen der rund 240.000 Bundeswehr-Angehörigen: "Diese Männer und Frauen dienen, damit wir in Frieden und Freiheit leben können. Ein Frieden, der leider nicht selbstverständlich ist.“